Präsentationen gekonnt eröffnen – Mit Tipps von René Borbonus



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Warst Du schonmal auf einem Vortrag oder Seminar, bei dem der Referent in etwa mit diesen Worten gestartet ist: „Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Ich werde Ihnen heute etwas über das Thema XY erzählen….“

 

Ich vermute, dass Dir solch ein langweiliger Einstieg sicher schon einmal begegnet ist und ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass auch Du schon auf dieses allgemeine und nichtssagende BlaBla zurückgegriffen hast. Sei es, um eine Präsentation einzuleiten oder auch nur, um nach dem klassischen BingBingBing ans Weinglas eine Gesellschaft zu begrüßen.

 

Im zweiten Fall kann man mit den anschließenden Worten „Das Buffet ist eröffnet!“ noch viele Fans gewinnen. Was aber, wenn es darum geht uns selbst, ein Thema oder ein Produkt optimal zu präsentieren und schließlich zu verkaufen?

 

Open Means Never Having to Say You're Sorry

 

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Ich finde, da sollte uns zukünftig etwas Besseres einfallen, als derartig einschläfernde und nichtssagende Plattitüden. Denn die sind nicht nur öde und ohne Mehrwert für unsere Zuhörer. Sie verbauen uns unter Umständen auch Chancen, denn die Bedeutung des ersten Eindrucks ist nicht zu unterschätzen.

 

So gilt es mittlerweile als erwiesen, dass wir uns binnen Bruchteilen von Sekunden ein Bild von unserem Gegenüber machen. Ist dieses Bild eher negativ geprägt, muss schon einiges an positiven Eindrücken nachgeliefert werden, damit wir unsere Meinung wieder korrigieren.

 

Versuch´s mal mit Witz

Warum also nicht bei der nächsten Gelegenheit mit Spontanität, Witz und Kreativität punkten? Auch für vermeindlich trockene Themen findet sich ein spritziger Einstieg, mit dem man sich von der grauen Masse abheben kann. Nun ja…vorausgesetzt natürlich man möchte das überhaupt. Denn die graue Masse ist manchmal wirklich kuschelig und bequem. Da weiß man, was man hat!

 

Vielleicht erzähl ich Dir mal eine kleine Story aus meinem Jura-Studium. Da hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, meine Arbeit zum äußerst unaufregenden Thema „Das Gaststättenrecht von Bund und Ländern“ vorzustellen. Vor mir haben bereits viele andere Kommilitonen ihre Arbeiten präsentiert. Und die Einleitungen waren alle samt so oder so ähnlich: „Sehr geehrter Herr Professor, sehr geehrte Kommilitonen und sehr geehrte Gäste. In meiner Arbeit behandelte ich Blaaa und dies sind meine Gliederungspunkte Blaaa…“.

 

 

Andy Roberts

 

Du kannst Dir nicht vorstellen, wie ich geschwitzt habe mit einer Powerpointpräsentation und einem Vortrag in der Tasche, dessen reich bebilderter Einstieg in etwa so lautete: „Alles auf zur Flatrate-Party…Komasaufen bis der Arzt kommt…gekotzt wird später…“ (…es ging ja schließlich um die Neuerung im Gaststättenrecht :-) )

 

Was hätte ich in diesem Moment nicht alles für ein klein Wenig von dieser kuscheligen grauen Masse gegeben, um nicht zu sehr aufzufallen…und wer konnte schon ahnen, dass die Damen und Herren  Juristen derart unspektakulär daher kommen würden. Aber da musste ich nun durch und auf dieses eine Fettnäpfchen mehr sollte es nun auch nicht ankommen. Schließlich hatte ich an diesem Morgen ja schon sämtliche standesgemäßen Accessoires der Marken Lois Vuitton, Burberry und Co. daheim „vergessen“. Zu meiner Überraschung jedoch, traf meine Einleitung nicht auf entsetztes Kopfschütteln, sondern im Gegenteil, auf amüsiertes Lachen und offene Ohren.

 

Puh…Schwein gehabt, dachte ich mir. Doch heute weiß ich, dass diese Reaktion meiner Zuhörer keinesfalls nur eine glückliche Fügung war. Wollen wir nicht alle unterhalten werden?

 

Tipps vom Profi René Borbonus

Damit auch Du Dich künftig traust, von Anfang an Gas zu geben und Deine Präsentation nicht mit angezogener Handbremse startest, möchte Ich Dir hier René Borbonus, einen absoluten Profiredner, vorstellen.

Bild: www.rene-borbonus.de

Bild: www.rene-borbonus.de

René Borbonus ist einer der führenden Spezialisten für professionelle Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Er ist Kommunikationstrainer, Buchautor, Coach und Vortragsredner und ist Experte darin, Sachlichkeit und Begeisterung im Rahmen der freien Rede zu vereinen.

 

Von Ihm kann man in Sachen Rhethorik und Präsentation wirklich viel lernen! Darum empfehle ich ich Dir, passend zu diesem Thema, die folgenden Fachartikel von René Borbonus:

„Die Macht des Entrees: Der außergewöhnliche Redeeinstieg“

Die_Macht_des_Entrees

 

„Der Opener: Espresso für Ihre Rede“

Rede_Opener

 

Alle Infos zu René Borbonus findest Du auf www.rene-borbonus.de und für alle die noch mehr von René lesen oder lauschen wollen, geht´s hier zum Shop.

Bild: Alan Levine (www.flickr.com); Andy Roberts (www.flickr.com)
Janine

Janine

arbeitet bei enkigo.de
enkigo-Gründerin und Lernjunky. Mag besonders Kunst, Musik, Kommunikation und Psycho-Kram. Im ständigen Kampf zwischen Chaos und Perfektionismus.
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