Namen merken leicht gemacht



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No nameKennst du das auch? Du triffst neue Leute, ihr stellt euch einander vor und ehe du dich versiehst, ist der Name schwups schon wieder vergessen. Das ist nicht böse gemeint aber unangenehm ist es allemal.

 

Gerade wenn du Kursleiter oder auch Teilnehmer bist und es darum geht miteinander zu arbeiten und zu lernen, ist es wichtig, sich beim Namen anreden zu können. Im Rahmen von Kursen und Seminaren, kannst du dir Namen auf spielerische Weise mittels speziellen Kennenlern-Übungen einprägen.

 

Aber es gibt noch weitere Tipps und Tricks für ein besseres Namensgedächtnis. Damit Namen für dich zukünftig nicht mehr wie Schall und Rauch sind, gibt es eine einfache aber wirkungsvolle Methode. Entwickelt wurde sie von Vera F. Birkenbihl, der Expertin für gehirn-gerechtes Lernen. Alles was du tun musst, ist künftig drei einfache Schritte zu beachten.

 

 

Schritt 1: Genau zuhören

Sich einen Namen zu merken, scheitert nicht selten schon daran, dass man ihn gar nicht richtig verstanden hat. Vielleicht waren die Umgebungsgeräusche zu laut, vielleicht hat dein Gegenüber auch nicht deutlich genug gesprochen. Scheue dich nicht, an dieser Stelle nochmals nachzufragen, wie die Person heißt.

 

Hemmungen wären hier fehl am Platz, denn niemand hat ein Problem damit, wenn du dich für den Namen interessierst….ganz im Gegenteil. Was jedoch kaum einer mag, ist wenn der Name vergessen oder verwechselt wird. Darum frag unbedingt nach, wenn du dir nicht sicher bist, den Namen richtig verstanden zu haben. Am besten du wiederholst den Namen noch einmal, um dich rückzuversichern, dass der Name korrekt bei dir angekommen ist.

 

Schritt 2: Name merken

Nachnamen

Hast du den Namen richtig verstanden, solltest du ihn dir natürlich merken. Das kann mal leichter und mal schwieriger sein. Denn es gibt einfache Namen wie Beispielsweise Müller oder Schwarz. Diese Namen haben gemein, dass man sich etwas Konkretes darunter vorstellen kann. Um sich den Namen nun zu merken, baust du dir am besten eine Eselsbrücke, indem du dir zum Beispiel vorstellst, wie Frau Müller eine Windmühle in den Händen hält. Herrn Schwarz könntest du dir dagegen mit einem schwarzen Hut vorstellen.

 

Schwieriger wird es, wenn die Namen eine ungewöhnliche Schreibweise haben, wie beispielsweise Meyer, Beyer, Schneyder usw. Hier hilft es, das „Y“ mit in das Gedankenbild zu integrieren. Vorausgesetzt natürlich, dass die Schreibweise des Namens für dich interessant ist, denn häufig geht es ja „nur“ darum, den Namen im Gespräch zu verwenden. Dann gibt es noch die wirklich schweren Namen, unter denen man sich so gar nix vorstellen kann. Hier helfen akustische Eselsbrücken, um zumindest einen Teil des Namens abzudecken.

 

Vornamen

Die Besonderheit bei Vornamen ist, dass man meist mehrere Leute mit dem gleichen Namen kennt. Darum ist es sehr effektiv, wenn man sich den Vornamen der neuen Bekanntschaft merkt, indem man sie in Gedanken mit einer bereits bekannten Person in Verbindung bringt. Stell dir die Personen einfach gemeinsam vor. Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Hauptsache es ist eine gute Eselsbrücke. Lernst du jemanden mit einem für dich ganz neuen Namen kennen, dann versuche es dir so wie mit den Nachnamenzu merken.

 

Namen

 

Schritt 3: Namen verwenden

Verwende den Namen besonders in den ersten Gesprächsminuten häufig. Denn nur so kann sich der Name wirklich einprägen. Wenn du jemand bist, der Personen generell nicht oft mit Namen anredet, weil du etwa aus einer Gegend kommst, in der das nicht üblich ist, dann mag dir das vielleicht ungewohnt vorkommen.

 

Wenn du jedoch dein Namensgedächtnis auf Dauer verbessern möchtest, dann gewöhne dir an, deine Mitmenschen im Gespräch häufiger beim Namen anzureden. Du wirst sehen, dass sich mit der Zeit ein Trainingseffekt einstellt, so dass es für dich bald ganz normal sein wird.

 

Das kannst du tun, damit dein Name anderen im Gedächtnis bleibt

Jetzt hast du gelernt, welche Schritte es braucht, damit du dir Namen besser merken kannst. Auf eine ähnliche Weise, kannst du deinem Gesprächspartner dabei helfen, deinen Namen besser zu verstehen und schließlich im Gedächtnis zu behalten. Mein Nachname ist, wie du vielleicht weißt „Trappe“.

 

Besonders am Telefon kommt der Name gern einmal falsch an. Wenn ich mich vorstelle sage ich darum nicht selten „Trappe…so wie die Treppe wo man rauf läuft nur mit „A“!“ Überleg dir doch auch eine kleine Standard-Eselsbrücke, falls du einen Namen hast, den man leicht missverstehen kann. Das macht es angenehmer für beide Gesprächsseiten und spart Zeit und langes Nachfragen.

 

Wenn du die oben beschriebenen Tipps beachtest und regelmäßig übst, dann gibt es für dich in Zukunft keine Ausrede à la „Ich habe ein schlechtes Namensgedächtnis“ mehr. Ich finde dass sind tolle Aussichten.

 

Viel Erfolg!

Bild: Natalie Maynor (Quelle: www.flickr.com); Rex Roof (Quelle: www.flickr.com)
Janine

Janine

arbeitet bei enkigo.de
enkigo-Gründerin und Lernjunky. Mag besonders Kunst, Musik, Kommunikation und Psycho-Kram. Im ständigen Kampf zwischen Chaos und Perfektionismus.
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