Mit Kennenlernspielen das Eis brechen



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Urheber: wiseguy71 Quelle: https://www.flickr.com

 

Neben den eigentlichen Inhalten eines Kurses, bin ich immer total gespannt darauf, neue Leute kennenzulernen. Vielleicht geht es Dir ja genauso?
Ich habe schon Seminare besucht, bei denen Manager von großen Unternehmen mit Opernsägern und Polizisten zusammengekommen sind, um gemeinsam zu lernen. Ein bunter Menschen-Potpurri… einfach großartig.

 

Warum Kennenlernspiele?

Je nach Gruppengröße, Zielsetzung und Dauer eines Kurses oder Seminars ist es wichtig, dass die Teilnehmer die Gelegenheit bekommen, sich einander vorzustellen. Nicht nur dass man die Namen der anderen Gruppenmitglieder kennenlernt. Viele Menschen fühlen sich durch die neue Situation, die fremde Umgebung und unbekannten Menschen verunsichert. Hier helfen Kennenlernspiele, diese Hemmnisse abzubauen. Denn Lernen soll ja schließlich glücklich machen. Die Gruppe lernt einander kennen und kommt miteinander ins Gespräch. So wird eine vertraute und produktive Arbeits- und Lernatmosphäre geschaffen.

 

Damit das gegenseitige Kennenlernen also nicht zum langweiligen Pflichtprogramm wird, stelle ich Dir hier einmal ein paar meiner liebsten Spielvarianten vor.

 

 

Lustige Kennenlernspiele…getestet und für gut befunden

1. Schöne Schuhe

Bitte die Gruppenmitglieder sich kurz mit ihrem Namen (und nach Belieben mit weiteren persönlichen Eckdaten) vorzustellen und anschließend etwas über ihre Schuhe zu erzählen, die sie heute tragen. Du wirst erstaunt sein, was für interessante Einblicke die Teilnehmer so übereinander erhalten.

 

Und durch die Individualität der Stories wirst du Dir die Teilnehmer viel besser merken können. „…ah genau Peter, dass ist doch der, der sich vor 20 Jahren mal dieses besondere Paar Schuhe auf Vorrat gekauft hat“ oder „Gabi die immer so kalte Füße hat und darum Pelz-Einlagen in die Schuhe legt“…

 

Die Atmosphäre wird so außerdem aufgelockert und man kann etwas persönliches über sich erzählen ohne jedoch zuviel preisgeben zu müssen.Abwandlungen: Statt nach einer Geschichte zu den Schuhen zu fragen, könnte es beispielsweise auch heißen: „Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du gern und warum?“ Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

2. Wahr oder Falsch

Jeder Teilnehmer erzählt etwas zu verschiedenen Eigenschaften über sich z.B. Beruf, Hobby, letzter Urlaub, Haustiere, usw. Eine der Aussagen ist jedoch gelogen. Die Gruppe muss dann raten, welche der Infos falsch war.

 

3. Sortieren

Besonders lustig finde ich auch Sortierspiele. Hier geht es darum, dass sich die Gruppe nach verschiedenen Kriterien aufstellt. Beispielsweise kannst du die Teilnehmer bitten, sich alphabetisch nach dem Anfangsbuchstaben ihres Namens aufzustellen. Eine andere Sortierungsvariante könnte auch der Geburtstagsmonat sein. Du siehst auch hier ist deine Kreativität gefragt.

 

Das schöne an Sortierspielen ist, dass die Teilnehmer zur Aktivität animiert werden und mit den anderen Gruppenmitgliedern in direkten Kontakt treten.

 

Abwandlung: Wenn die Gruppe sich aus Teilnehmern unterschiedlicher Orten zusammensetzt, ist es auch ganz spannend, wenn man sich wie eine Landkarte aufstellt. Jeder stellt sich dabei an die Position im Raum, die in etwa dem Wohnort auf einer Karte entsprechen würde. Auch diese Aufgabe lässt sich nur mittels Interaktion der Gruppe lösen und sorgt so für ein unterhaltsames Kennenlernen.

 

4. Einsame Insel

„Stellt euch vor, ihr sitzt auf einer einsamen Insel fest. Welche 5 Gegenstände würdet ihr unbedingt dabei haben wollen?“… so könntest Du das Kennenlern-Spiel „Einsame Insel“ anmoderieren.

 

Die Teilnehmer bringen jeweils Vorschläge mit kurzer Begründung  ein, die beispielsweise an einem Flipchart gesammelt werden. Anschließend ist die Gruppe gefragt, die Vorschläge zu diskutieren und sich schließlich gemeinsam auf 5 Gegenstände zu einigen.

 

Was tun, wenn jemand nicht mitspielen möchte?

Es kann durchaus mal passieren, dass Du in deiner Gruppe auf Teilnehmer triffst, die generell nicht gerne spielen oder die deinen Vorschlag albern oder kindisch finden. Darum solltest du auch niemanden zwingen mitzuspielen.

 

Auch zuschauen ist erlaubt und meist ist die Skepsis schnell verflogen, wenn man sieht, wie viel Spaß die anderen Gruppenmitglieder bei den Spielen haben. Lass die Spiele beginnen!!!

 

Viel Spaß dabei :-)

Bild: Urheber: wiseguy71 Quelle: https://www.flickr.com
Janine

Janine

arbeitet bei enkigo.de
enkigo-Gründerin und Lernjunky. Mag besonders Kunst, Musik, Kommunikation und Psycho-Kram. Im ständigen Kampf zwischen Chaos und Perfektionismus.
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