Diese 5 Tipps werden Dein Hirn auf Hochtouren bringen!



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JD Hancock (flickr.com)

Wenn Du Student bist, durchlebst Du mindestens zwei Mal im Jahr eine glühend heiße Lern-Phase. Wenn Du nicht gerade zur Minderheit der Vorzeige-Studenten gehörst, die sich kontinuierliches Lernen auf die Fahne geschrieben haben, bist Du wahrscheinlich eher der Typ Bulimie-Lerner. 

 

Pünktlich zum Semesterende „ver-Kaspar-Hauserst“ Du Dich in deinem Zimmer oder der Bibliothek, um abgeschnitten von der Außenwelt dem Hardcore-Learning zu frönen. Jetzt musst Du schnell einen Haufen Wissen in Dich reinstopfen, nur um dann in der Prüfung alles wieder auszuspeien. Um diese Challenge zu ertragen, achtest Du natürlich darauf, dass immer genug Koffein durch Deine Adern fließt.

 

Was Du in dieser schweren Zeit brauchst ist etwas Gehirndoping. Natürlich rezeptfrei und ohne ungewollte Nebenwirkungen.

 

Die folgenden Tipps erleichtern Dir das Lernen und helfen Dir produktiver arbeiten zu können.

 

Tipp 1: Visualisieren

Man schnappe sich einen fetten Textmarker und male damit das komplette Lehrbuch aus. Et voilá? Nö…nix et voilá! Das hat nicht mit gehirngerechtem Veranschaulichen zu tun, sondern mehr mit nem Malerjob 😉

 

Das kannst Du besser und das Gute daran ist, Du musst gar kein zweiter Picasso sein, um Deinem Hirn mit Visualisierungen auf die Sprünge zu helfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Informationen grafisch zu veranschaulichen und zu strukturieren z.B. Mindmapping.

 

Mein absoluter Favorit sind allerdings Sketchnotes. Statt in einer Vorlesung nur schnöde mitzuschreiben, reduzierst Du den Stoff auf die wichtigsten Fakten und bereitest Ihn so auf, dass es für Dich logisch ist. So werden aus Deinen Aufzeichnungen echte kleine Kunstwerke. Und egal wie lahm der Unterrichtsstoff auch manchmal sein mag. Als Zierde am Kühlschrank eignet sich das Ganze notfalls allemal.

 

Eva-Lotta Lamm (flickr.com)

Eva-Lotta Lamm (flickr.com)

 

Tipp 2: Wissen to go

Trotz Prüfungsstress möchtest Du ab und zu mal das Haus verlassen, mal ne Runde Joggen gehen oder einfach nur entspannen? Oder gibt es noch sooo viel zu pauken, dass Du wirklich keine Minute für´s Nicht-Lernen verschwenden willst? Kein Klobesuch und keine Busfahrt können Dich jetzt daran hindern, Deine Nase parallel in ein Buch zu stecken?

 

Was hältst Du denn von der folgenden Idee:

1. Fasse den Lernstoff zusammen (schon hierbei wird so manches hängen bleiben)

2. Diktiere die Fakten auf dein Smartphone (wieder hast Du Dir etwas gemerkt)

3. Jetzt kannst Du Dir die Inhalte so oft anhören, bis es sitzt. Immer und überall. Ob beim Einkaufen, Autofahren oder vorm Einschlafen.

 

Tipp 3: Singt und schwingt das Bein

Schon die Fraggles (Kinderserie aus den 80ern) wussten es. Singen und dabei ein wenig das Bein schwingen, ist ne feine Sache. Tatsächlich können wir uns Informationen 5 Mal schneller merken, wenn man sie singt. Singen ist also ideal, um zum Beispiel Vokabeln oder sonstige Definitionen zu lernen. Das solltest Du mal ausprobieren. Und wenn´s mit dem Studium doch nicht klappen sollte, wird´s vielleicht ne Gesangskarriere?

 

Auch wenn wir uns bewegen, wird unser Hirn dazu angeregt, Informationen besser aufzunehmen. Sicher hast Du im Fernsehen schon mal gesehen, wie Mönche umherlaufen oder mit dem Oberkörper wippen, während sie auswendig lernen. Tatsächlich haben Forscher herausgefunden, dass man den Lernprozess durch Bewegung positiv beeinflussen kann.

 

blogbild von enkigo

Sam Howzit (flickr.com)

 

Tipp 4: Think mal ne Runde insight the Box

Vielleicht kennst Du das ja auch: Du musst jetzt eigentlich dringend anfangen zu lernen aber Du kannst einfach nicht bei der Sache bleiben. Erst mal ne Runde Fernsehen, aus dem Fenster schauen, die Wohnung putzen oder einen Kuchen backen. Was muss, das muss halt :-)

 

Oder sitzt Du vielleicht gerade an einer Hausarbeit und auch nach Stunden schreibst und löscht Du noch immer an der gleichen Seite rum? Vielleicht hasst Du Dich schon selbst dafür, dass Du so verdammt undiszipliniert bist. Optimiere Deine Lernumgebung, das wird Dir helfen.

 

Was Du brauchst ist ein Rückzugsort, an dem Du nicht abgelenkt wirst. Um fokussiert arbeiten zu können, sind kleine Räume besser geeignet als der Schreibtisch mit großzügigem Blick aus dem Fenster. Du willst Deine Gedanken ja nicht kreativ umherschweifen lassen, sondern Dich konzentrieren.

 

Du kannst Dich selbst konditionieren, indem Du ein kleines Ritual zum Lernbeginn einführst und den Platz wirklich nur zum Lernen und Arbeiten nutzt. Vielleicht kennst Du den Bookstore Shakespeare & Company in Paris. Hier steht in einer kleinen Holzbox, ein Stuhl und eine Schreibmaschine. So sieht ein ideales Plätzchen für den Lern-Flow-Channel aus.

 

Shannon (flickr.com)

Shannon (flickr.com)

 

Tipp 5: Lass Dich berieseln

Ich persönlich habe meine Studienarbeiten immer in meinem fensterlosen Badezimmer geschrieben. Nicht grad das tollste Ambiente, so zwischen Waschbecken und WC auf dem Fliesenboden zu hocken. Aber ich liebe das Geräusch des Badlüfters. Das macht mich so richtig produktiv.

 

Erwiesener Maßen fördert ein latenter Geräuschpegel die Konzentration und hilft dabei fokussierter zu Arbeiten. Kürzlich hab ich eine tolle Entdeckung im Netz gemacht. Auf der website www.noisli.com findest Du einen kostenlosen Geräusche-Konfigurator.

 

Von Naturgeräuschen über Café-Kulisse bis hin zum monotonen Summton ist alles dabei, was das Lerner-Herz begehrt. Die Geräusche kannst Du dann beliebig miteinander kombinieren. Ein echter Konzentrations-Booster. Vielleicht hilft das auch Dir.

Janine

Janine

arbeitet bei enkigo.de
enkigo-Gründerin und Lernjunky. Mag besonders Kunst, Musik, Kommunikation und Psycho-Kram. Im ständigen Kampf zwischen Chaos und Perfektionismus.
Janine
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